Die 25. Operngala am 29. November 2025 lockte ein illustres Publikum auf den in grün erstrahlenden Teppich des Opernhauses. Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Unterstützer und Freunde des Frankfurter Opernhauses konnten einen Abend mit erstklassigem Sekt, feinem Essen und bester Konzertunterhaltung genießen. Die Frankfurter Rundschau hielt fest: »Die Oper zeigt der Welt, wie die Welt sein sollte.«
Ein Organisationskomitee für alle Fälle
Den Abend präzise und geduldig vorbereitet hatten die Damen des Organisationskomitees. Schon weit vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung wurden Sabine Linker, Sylvia von Metzler, Magda Boulos-Enste, Martina Heß-Hübner und Gabriela Brackmann Reiff eifrig im Haus fotografiert und sorgten dafür, dass alle Gäste der Gala herzlich willkommen geheißen wurden.
Nun also Ausgabe Nummer 25 der Operngala. Längst hat sich der Abend in Frankfurt, aber auch auf überregionaler Ebene etabliert. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besuchte die Gala, ebenso wie Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, und Kaweh Mansoori, Hessischer Staatsminister und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum. Auch Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef und Kulturdezernentin Ina Hartwig waren anwesend, um der Opernsparte der Städtischen Bühnen Frankfurt auf diese Weise ihre Unterstützung zu demonstrieren.
Mit rund 800.000 Euro an Spenden in diesem Jahr leistet die Operngala einen zentralen Beitrag zur Finanzierung besonderer künstlerischer Vorhaben, die über den regulären Etat hinausgehen. Das freute auch Opernintendant Bernd Loebe, der im Rahmen seiner Moderation des Galakonzerts mit Humor und einigen überraschenden Fakten aufwartete. So erfuhren die Gäste beispielsweise, wie aus dem kleinen Jakob aus Offenbach der bekannte Komponist Jacques Offenbach wurde, dessen Oper Die Banditen auch in diesem Jahr wieder viele Menschen im Opernhaus begeisterte.
Musikalisch spannte das festliche Galakonzert einen weiten Bogen: von populären Opernklassikern wie »L’amour est un oiseau rebelle« aus Carmen – präsentiert von Opernstudiomitglied Ruby Dibble – bis hin zu besonderen Raritäten wie einem Armenischen Volkslied von Komitas Vardapet. Alina Avagyan, auch ein Mitglied des Opernstudios, ließ mit ihrem Gesang ohne Orchesterbegleitung die Besucher*innen der Gala innehalten. Ebenso begeistert war das Publikum von Danae Kontora und Thomas Faulkner, zwei Alumni des Opernstudios: Eine Institution, die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht umsonst als »Eliteschmiede« bezeichnet wird.
Zum Abschluss des Konzerts berührte Kelsey Lauritano in Begleitung ihrer Kolleg*innen mit Bette Midlers Song From a Distance. Die bewegende Botschaft des Lieds beendete elegant den künstlerischen Teil des Abends, an dem das Ensemble der Oper Frankfurt wieder einmal das hochkarätige künstlerische Niveau unter Beweis stellte – von den ganz jungen bis hin zu den erfahrenen Sänger*innen wie Nicholas Brownlee. Er riss das Publikum mit der Arie »Wie oft in Meeres tiefsten Schlund« aus Richard Wagners Der fliegende Holländer mit.
Fröhliche Atmosphäre im Opernhaus
Aber am Gala-Abend strömen die Gäste eben nicht nur für die Musik in das Opernhaus, sondern auch für das Gala-Dinner: Von BBQ-Melone an Orangenvinaigrette über ein exquisites Mosaik von der Peperoni oder Saltimbocca von der Kalbsfrikadelle blieb kein Wunsch unerfüllt. In angenehmer und fröhlicher Gesprächsatmosphäre drehte sich die Tischgesellschaft auf der größten Drehbühne Europas langsam dahin.
Abgerundet wurde der Abend nach dem Intermezzo von Brownlee und Guggeis mit Desserts und Käseplatten im Holzfoyer. Guggeis bewies außerdem, dass er auch am DJ-Pult längst kein unbeschriebenes Blatt mehr ist – das freute auch Oberbürgermeister Josef.
Und so ist es wieder einmal gelungen, allen Beteiligten einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Auch die 25. Operngala-Ausgabe wird bei allen Beteiligten noch lange in allen Sinnen nachhallen. Auch aber nicht nur wegen des Intermezzos kurz vor Mitternacht.
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