DIE 19. OPERNGALA DER OPER FRANKFURT

19. Operngala © Barbara Aumüller

Zum 19. Mal schritten mehr als 950 festlich gekleidete Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur über den roten Teppich der Oper Frankfurt, um einen der gesellschaftlichen Höhepunkte der Stadt zu erleben. Ministerpräsident Volker Bouffier betonte in seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit des staatlichen Engagements für die Kultur und lobte die Oper Frankfurt als eins der weltweit führenden Häuser. Er hob die elementare Verpflichtung hervor, Platz und Raum zu schaffen, um Kultur als ein Spiegelbild der Gesellschaft zu ermöglichen. Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann bekannte sich zur Oper Frankfurt und verteidigte weiterhin den Standort von Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz. Jürgen Fitschen vom Patronatsverein hob die rege Anteilnahme des Frankfurter Bürgertums an seinem Opernhaus hervor – durch dieses Engagement konnten an diesem Abend 900 000 Euro Spendengelder eingenommen werden. Ein besonderes Lob sprach er den Damen des Gala-Komitees aus, die auch in diesem Jahr dieses Ereignis organisiert haben: Katherine Fürstenberg-Raettig, Sylvia von Metzler, Magda Boulos-Enste, Martina Heß-Hübner und Gabriela Brackmann Reiff.

 

Die Oper bedankte sich mit einem bunten musikalischen Programm, das Intendant Bernd Loebe moderierte. Den Auftaktmachte der junge Dirigent Lorenzo Viotti, der das vielfach ausgezeichnete Frankfurter Opern- und Museumsorchester mit der Ouvertüre der Fledermaus von Johann Straus zu größter Dynamik führte. Der brillante Opernchor und der Kinderchor der Oper Frankfurt erfreuten das Publikum mit einer Szene aus Bizets Carmen. SolistInnen aus dem Ensemble und Barbara Haveman als Gast begeisterten mit Höhepunkten aus dem Opernrepertoire und boten zum beschwingten Finale Musical-Klänge aus West Side Story, South Pacific und The Wizard of Oz.

 

Ein besonderer Augenblick bot sich wieder mit der Öffnung der großen Drehbühne mit 85 festlich geschmückten Tischen in einem glanzvollen Ambiente aus Opernkulissen, auf der die Gäste zum Dinner Platz nahmen. Bevor sie zum Ausklang in die Foyers strömten, intonierten die Gäste unter Anleitung von Lorenzo Viotti und mit professioneller Unterstützung der SolistInnen im grün-silbernen Glitzerregen das Trinklied aus Giuseppe Verdis La traviata. Kulinarisch, gesellschaftlich und musikalisch war dieser Gala-Abend ein rauschendes Fest, welches noch weit in die Nacht hinein gefeiert wurde.

 

Impressionen:  

1. Dezember 2017